Sinn, Zweck und Aufgaben der Maria Theresia Bonzel-Stiftung.

Die Maria Theresia Bonzel-Stiftung ist ihrem Selbstverständnis und den Zielsetzungen nach in erster Linie eine kirchliche Stiftung. Darüber hinaus ist sie selbständig sowie eine Stiftung privaten Rechts. Die Fortschreibung der Intentionen der Ordensgründerin steht stets deutlich im Vordergrund.

Vom Tag des 20. Juli 1995 an übernahm die Maria Theresia Bonzel-Stiftung die Hauptgesellschafterfunktion der GmbH. Die Stiftung soll auf Dauer den Geist der Ordensgründerin Mutter Maria Theresia Bonzel bewahren und in den Einrichtungen lebendig halten. Die GmbH wurde darum verpflichtet, die Arbeit in den Einrichtungen an den von der Stiftung entwickelten Leitsätzen zu orientieren und immer wieder daran zu messen. In diesen Leitsätzen wurden Anliegen von Mutter Maria Theresia Bonzel ins Wort gebracht, für die die franziskanische Spiritualität Vorbild für ein konsequentes Leben nach dem Evangelium war. Durch die Mitarbeit im Stiftungsvorstand und Aufsichtsrat haben die Franziskanerinnen die Möglichkeit, auch heute noch Einfluss auf die Entwicklung der Arbeit in den Einrichtungen zu nehmen.

Zentrale Aufgaben der Stiftung

  • Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege
  • Förderung der Alten-, Kinder- und Jugendhilfe
  • Förderung von Bildung und Erziehung
  • Förderung von Wissenschaft und Forschung
  • Förderung der Missionstätigkeiten

Dem Vorstand der Stiftung, der aus maximal fünf Mitgliedern bestehen kann, kommen dabei besondere Rechte und Pflichten zu. Der oder die Vorstandsvorsitzende sowie alle Mitglieder des Vorstandes sind ausdrücklich ehrenamtlich für die Stiftung tätig.

Zentrale Aufgaben des Vorstandes:

  • Die Verwaltung des Stiftungsvermögens
  • Umsetzung der Stiftungsziele
  • Die Beschlussfassung über die Verwendung der Stiftungserträge
  • Erstellen eines Jahresabschlusses und Vorlage dessen bei einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft sowie Vorlage des Prüfungsberichtes beim Erzbischöflichen Generalvikariat in Paderborn
  • Bei wichtigen Entscheidungen ist die Zustimmung des Stiftungsvorstandes erforderlich
  • Durch Anregungen soll er auch Akzente setzen und Einfluss zu nehmen

Beispielsweise war es aufgrund guter Zusammenarbeit der Gremien möglich, das erste Kinder- und Jugendhospiz in Olpe zu bauen und das Projekt „Christliche Identität“, in dem gerade die Ziele und Anliegen der Gründerin in Erinnerung gerufen und aktualisiert werden sollen, für alle Einrichtungen auf den Weg zu bringen.